Ausgangssperre verhängt

Die Regierung vehängte für die Nacht in Bangkok und anderen Orten Thailands Ausgangsperren. Aussenminister Westerwelle hat dringend vor Reisen nach Bangkok sowie in den Norden Thailands abgeraten. In Bangkok leben derzeit ca. 1000 Deutsche, diesen wird geraten, ihre Häuser nicht zu verlassen. Trotz der Ausgangssperre haben Ausländer die Möglichkeit zum Flughafen zu gelangen. Sie müssen Reisedokumente und Pässe vorweisen.

Zur Zeit herrscht geisterhafte Leere in der Innenstadt Bangkoks. Viele der Demonstranten sind zurück in Ihre Dörfer. Thailand ist gespaltener denn je. Wie wird es weiter gehen? Entstehen Splittergruppen die aus dem Untergrund agieren?

Chaos in Bangkok

In Bangkok ist die Situatin zur Zeit sehr unübersichtlich. Mehre Kleingruppen der “Rothemden” ziehen durch die Stadt. Unbekannte haben mehrere Gebäude in der Innenstadt in Brand gesetzt unteranderem auch die Börse. Mehrere Nachrichtenagenturen mussten ihre Büros und Gebäude verlassen aus Angst vor Anschlägen. Die “Rothemden” sind nicht gut auf Journalisten zu sprechen, sie werfen ihnen einseitige Berichterstattungen vor. Die Zahl der Toten stieg auf fünf.Einer der Todesopfer ist ein mailändischer Fotograf. Die Oppositionsführer scheinen keinen Einfluss mehr auf die Demonstranten zu haben.

Anführer kapitulieren

Die Anführer der “Rothemden” haben nach der Stürmung durch das Militär kapituliert. Weng Tojirakarn, einer der sieben Anführer: “Wir wollen keine weiteren Opfer unter unseren Brüdern und Schwestern” .

Bei der Offensive hielten sich noch mehrere Tausend Menschen in der Innenstadt von Bangkok auf. Es starben wieder mehrere Menschen. Es herrscht Chaos die Lage ist unübersichtlich.

Misstrauen zwischen beiden Seiten

Die “Rothemden” verlangen für Verhandlungen einen vertrauenswürdigen Vermittler. Beide Seiten Trauen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht über den Weg.

Die Regierung beharrt noch immer auf die Aufgabe der Blockade, die “Rothemden” verlangen den Abzug der Sichherheitskräfte.

Differenzen zwischen Abhisit und Armeechef Anupong Poachinda. Der Regierungschef würde am liebsten noch heute die Blockade gewaltsam beenden,  wobei der Armeechef noch abwarten will, er befüchtet zum jetzigen Zeitpunkt noch zu viele Opfer.

Bei schweren Gefechten zwichen den “Rothemden” und den Sicherheitskräften kam es bis zum heutigen Tage zu 37 Todesopfern und mindesten 300 Verletzten.

So wie es aussieht nutzt die Gewalt niemandem, es spaltet Thailand eher.

Eskalation in Bangkok

Die thailändische Arme rückt immer weiter in die blockierten Viertel in Bangkok vor. Bei Schusswechseln kam es zu mehreren Toten. Ein thailändischer Fotograf und ein französischer Journalist wurden angeschossen.

Die Armee nahm eine Brücke ein, die strategisch wichtig ist. Hierbei handelt es sich um die thailändisch-belgische Brücke. Da Auswärtige Amt rät dringend von Reisen nach Bangkok ab. Die in der Nähe der blockierten Zone befindlichen Botschaft der USA und Japan wurden geschlossen. Die deutsche Botschaft ist weiterhin geöffnet.  Mehrere Reiseveranstalter haben Reisen nach Bangkok storniert.

Trotz der Eskalation wollen die “Rothemden” ihren Protest weiter fortsetzen.

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