Archive for März, 2007

Die Götter vom Himalaya sind gelandet

[inspic=20,right,,0]Noch bis zum 28. Mai 2007 kann man im Museum für Asiatische Kunst, in Berlin-Dahlem, die Ausstellung “Tibet – Klöster öffnen ihre Schatzkammern“ besuchen.
Zum Teil noch nie zuvor ausgestellte religiöse Kunstschätze aus den Klöstern Tibets, wie z.B. vergoldete Buddha-Statuen und Skulpturen, farbenprächtige Gemälde, kostbare Manuskripte und religiöse Gebrauchsgegenstände, sollen einem westlichen Publikum die tibetische Kultur und Religion näher bringen.
Ein Glanzpunkt der Ausstellung ist mit Sicherheit die große Skulptur des tausendarmigen Boddhisattva Avalokiteshvara, der “Gottheit des unermesslichen Mitgefühls“, welche den Besucher schon am Eingang mit Milde zu begrüßen scheint.

Ein Bodhisattva ist ein Mensch, welcher bereits erleuchtet wurde, sich jedoch freiwillig entschied in den Kreislauf des Lebens und Leidens zurückzukehren, um anderen Wesen zur Erleuchtung zu verhelfen. Der aktuelle Dalai Lama, welcher in Tibet gottgleich verehrt wird, gilt als die 14. Inkarnation dieses Bodhisattvas. Dagegen erscheint die älteste Buddha-Skulptur der Ausstellung aus dem Jahr 473 nach Christus fast unscheinbar, ist für ihr Alter aber unglaublich gut erhalten.
Eine fast unheimliche Aura wiederum, welche Ruhe und Kraft zugleich ausstrahlt, umgibt die Skulptur des weisen Tantriker und Klostervorstehers Dragpa Gyaltshen. Der Meditationslehrer lebte im 12. Jahrhundert und soll mit seiner großen Wunderkraft einmal eine Sonnenfinsternis verhindert haben.
Die Ausstellung umfasst in etwa 150 Exponate und Kunstwerke, einige davon sogar aus den Residenzen der Dalai Lamas und dem Tibet Museum in Lhasa und haben Tibet noch nie zuvor verlassen. Zuvor feierte die Ausstellung in der Essener Villa Hügel einen großen Erfolg, wo sie schon 200.000 Besucher anlockte.
Bleibt zu hoffen das Berlin diese Zahl noch toppen kann.

Museum für Asiatische Kunst
Lansstr. 8
14195 Berlin-Dahlem
Di. – Fr.     10.00 – 18.00 Uhr
Sa. u. So. 11.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: 6,- Euro (ermäßigt 3,- Euro)

Carsten Naß

Drogenprobleme an thailändischen Schulen

[inspic=19,left,,0]Gemäß einer aktuellen Studie des thailändischen Schulministeriums (verogelegt von BEC Generalsekretär Kasama Varavarn) gibt es ein ziemliches Drogenproblem an thailändischen Schulen. So verlassen nach Schätzungen der Behörden jedes Jahr ca. 100.000 Schüler die Klassen, weil mit dem Drogenkonsum nicht klar kommen oder mit den Problemen die daraus resultieren. Gerade Schüler aus sozial Schwachen Bereichen der thailändische Gesellschaft sind von dem Problem betroffen.

EDU-Link vom Ehling Blog

Tim hat etwas sehr mutiges gewagt und verschenkt einen Edu-Link für alle die bis 01. April 2007 darüber in Ihrem Blog schreiben. Ola ! Bislang haben sich 115 Teilnehmer gefunden (doppelte nicht mit gerechnet). Also Tim, wenn das ein April-Scherz ist oder du etwas Spassiges machst. Ich glaube dann wirst du eine Mega-Welle kriegen. Hehe, dass wäre dann doppelter Linkbait. Du kannst dich nur auf keinem Stammtisch mer sehen lassen :-)  

Thailand Blog in Google Earth

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Nette Spielerei mit Hilfe von Google Earth.

Hier gehts zur DEMO

Kampf gegen AIDS in Thailand

[inspic=17,right,,0]Die thailändische Militärregierung hat vor einiger Zeit die Patente für AIDS Präperate der US Firmen Abbott und Sanofi-Aventis freigegeben und somit den Weg freigemacht für die Herstellung von AIDS Generikas. Die Firmen sind selbstverständlich nicht gerade erfreut von der Entwicklung. Grund für die Freigabe der Patente ist, dass sich Thailand einem radikalen Wachstums der AIDS-Fälle gegegenüber sieht. Doch die durchschnittlich doch arme Bevölkerung kann sich die teuren Medikamente nicht leisten. Bei der Freigabe der Patente beruft sich Thailand auf eine Notstandsverordnung der WTO.
Danach können Länder eine Freigabe erteilen, wenn ein Notstand des Gesundheitssystems vorliegt. Das dies so ist scheinen auch die Konzerne so zu sehen, jedoch sind sie (aus ihrer Sicht verständlich) eher an Absprachen interessiert.

In Thailand sind nach letztem Stand ca. 500.000 Menschen an AIDS erkrankt. Dies bei einer Bevölkerungszahl von 65 Millionen.

Die US Firmen fürchten sicherlich, dass das Beispiel die Runde macht. Weltweit kommen die meisten AIDS Erkrankten aus der dritten Welt. Es geht also um einen riesigen Absatzmarkt. Jedoch wird der Kampf gegen AIDS durch die Handlungsweise der Konzerne nicht gerade unterstützt. Sie sollten die Versorgung der dritten Welt eher als Werbeausgabe sehen.

Marco Janck

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