Archive for März, 2007

Als ausgestorben geglaubter Vogel in Thailand entdeckt

[inspic=13,right,,0]Der seit ca. 140 Jahren als ausgestorben geglaubte Großschnabel-Rohrsänger wurde in Thailand entdeckt.
Letztmalig wurde im Jahre 1867 nur ein Exemplar in der indischen Region Himachal Pradesh gefangen. In der Nähe von Bangkok fing nun ein Vogelkundler den lebenden Beweis, dass der Vogel noch nicht ausgestorben ist. Da er zunächst seinen Augen kaum trauen konnte, machte er viele Fotos von dem Tier und entfernte zwei Federn für eine Genanalyse. Diese ergab, dass es sich tatsächlich um den seltenen Vogel handelt.

Carsten Naß
 

60 cm Schwert aus Kopf einer Thai entfernt

Ein 60 cm langes Schwert im Kopf zu haben kann man nicht gerade als Idealzustand bezeichnen. Leider erging es einer Thailänderin in den letzten Tagen so. Sie wurde bei einem Überfall genau so verletzt. Doch das fazinierende ist, dass die Frau die Verletzung überlebt hat. Die Ärzte in einer bangkoker Klinik konnten das Schwert ohne Folgen entfernen.

Herzlichen Glückwunsch !

Marco Janck

BERLINALE 2007 – Der Gläserne Bär ging an Thailand

Auf der diesjährigen 57. Berlinale schickte Thailand nur einen einzigen Film ins Rennen; in der Kategorie Generation Kplus am Start: der Geisterfilm Dek Hor (Das Internat), welcher auch gleich den Gläsernen Bären für den besten Spielfilm in dieser Kategorie abräumte. Für Thailand eine wirklich makellose Quote von 100% und dies auch zu recht, denn der Film ist eine solide Leistung des Regisseurs Songyos Sukmakanan. Im Film verarbeitet der Regisseur eigene Kindheitserinnerungen, denn er selbst ging auf das im Film gezeigte Saichon-Witaya-Internat, welches Schauplatz einer schaurigen Geister-Story ist.

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Vor allem verdankt der Film seinen Erfolg aber auch dem charmanten Jungdarsteller Charlie Trairat, welcher schon in meinem absolutem Lieblingsfilm Fan Chan – My Girl begeisterte. Dieser Film lief 2004 auf der 54. Berlinale.
Dek Hor beginnt damit, dass der 12-jährige Chatree (gespielt von Charlie Trairat) von seinen Eltern ins Internat abgeschoben wird, da er sich mit seinem Vater zerstritten hat. Dort führt die psychisch angeschlagene Lehrerin Miss Pranee (gespielt von Jintara Sukaphat) ein hartes Regiment.
Als Neuzugang ist der ruhige verschlossene Chatree krasser Außenseiter. Hänseleien, Demütigungen und derbe Scherze sind an der Tagesordnung.
Als dann unter den Schülern noch die gruselige Geschichte kursiert, dass ein ehemaliger Schüler auf mysteriöse Weise im Swimmingpool ums Leben kam und nun durch das Gebäude spukt, traut sich Chatree in der Nacht nicht auf die Toilette. Am Morgen danach wacht er dann als Bettnässer auf, begleitet vom Spott der anderen Schüler.
Einziger Lichtblick in dem tristen anonymen Internatsalltag ist sein Mitschüler Vichien (gespielt von Sirachuch Chienthaworn), mit dem er sich schnell anfreundet. Doch schon bald wird klar, dass es sich bei seinem neu gewonnenen Schulfreund um den Geist jenes Jungen handelt, welcher auf tragische Weise im Swimmingpool des Internats ums Leben kam und den nur er sehen kann. Jeden Abend um exakt 18.00 Uhr durchlebt der Geist Vichiens seinen grausamen Ertrinkungstod aufs Neue, in der Hoffnung irgendwann erlöst zu werden und seinen Frieden zu finden. Chatree fasst den selbstlosen Entschluss seinem Freund zu helfen; doch der einzige Weg dies zu tun führt ihn selbst an den Rand des Todes!!!
Mit unglaublicher Spannung zeigt der Film, wie eine enge Freundschaft zwischen zwei Jungen aus unterschiedlichen Welten möglich ist. Dank der überzeugenden Schauspieler ist aus diesem Film ein ganz besonderer geworden.
Zur Überraschung aller Zuschauer fanden sich am Ende der Filmvorführung am Sonntag, den 18. Februar 2007, noch der Regisseur und seine beiden jungen Hauptdarsteller im Kinosaal ein. Erfolgreich hatten sie sich durch die total überfüllten Straßen Berlins, aufgrund des gerade stattfindenden Karnevalsumzug am Ku-Damm, gekämpft.
Geduldig beantworteten sie nun noch die vielen Zuschauerfragen und standen auch für Autogramme und Fotos zur Verfügung.
 

Carsten Naß

Die Schatzinsel – Drehort Thailand

[inspic=14,left,,0]Ein Klassiker der Weltliteratur: “Die Schatzinsel“, von Robert Louis Stevenson, wird zur Zeit von ProSieben in Thailand verfilmt. Der TV-Zweiteiler wird teilweise an Originalschauplätzen wie Cornwall in England, Berlin und auch dem berühmten Ferienparadies Krabi in Thailand gedreht.

Für die Neuverfilmung konnte der Sender namhafte Schauspieler wie Tobias Moretti, Jürgen Vogel, Christian Tramitz, Richy Müller, Jürgen Schornagel, Christian Redl und Silke Bodenbender verpflichten.
Drehbeginn war bereits am 27. Februar 2007; der Gesamtdreh soll noch bis zum 20. Juni 2007 dauern. Ein Sendetermin des Films steht zur Zeit allerdings noch nicht fest.

Carsten Naß

Mord an zwei Russinnen in Thailand scheint aufgeklärt

Am 24. Februar 2007 wurden zwei russische Touristinnen am Strand von Pattaya in ihren Liegestühlen erschossen aufgefunden. Sie waren mit mehreren Kugeln regelrecht hingerichtet worden.
Eine Überwachungskamera filmte einen Verdächtigen, welcher aus Richtung der Liegestühle kommend zu seinem Motorrad rannte und davon brauste.
Durch Presse und Regierung unter enormen Ermittlungsdruck stehend präsentierte die Polizei nun einen einschlägig, polizeibekannten 24-jährigen Thai, welcher der Täter sein soll. Nach langen Verhören soll er bereits gestanden haben.
Bleibt abzuwarten ob es wirklich der wahre Täter ist, oder nur ein armer “Sündenbock” um Medien und Touristen zu beruhigen.

Carsten Naß

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