Archive for Februar, 2009

kurze Relativierung

Natürlich klangen die letzten Beispiele sehr heftig, speziell das Attentat mit der Granate. Doch man müsste das womöglich doch noch ein wenig relativieren, weil es nicht auf der thailändischen Tagesordnung steht, dass die politische Situation in Thailand so eskaliert. Wie auch schon angedeutet: die Ursachen für das Attentat sind nicht so recht geklärt und daher kann man nicht so leicht von einer generellen Gefahrenproblematik in Thailand sprechen.
Das sollte doch all denen gesagt werden, die womöglich demnächst eine Thailand-Reise planen…

Gewalt

Damit nicht genug. Nicht nur, dass die politische Situation anscheinend doch nicht so stabil ist, wie zunächst angenommen – sicher, es ist nicht zu vergleichen mit Afghanistan und die politische Stabilität ist nicht so ins Schwanken geraten wie in Bhutan – es gibt auch erschreckende Vorfälle:

Anfang Februar wurden im Nordosten des Landes mindestens sieben Menschen getötet, als ein Mann eine Handgranate in einen belebten Tempel schleuderte. Laut Angaben der Polizei wurden rund 100 Menschen verletzt. Ursache für das Attentat sei ein Streit zwischen jungen Männern gewesen.

Inwieweit die relativ unstabilen politischen Verhältnisse mit reinspielen, sei hier nicht gemutmaßt. Fakt ist, wie schrecklich es ist, dass ein Streit so eskalieren kann.

Eine neue Krise?

So ganz ausgestanden scheint der Machtkampf um die thailändische Regierungsgewalt doch noch nicht zu sein. Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls ein Artikel, den ich entdeckt habe. Es gibt weiterhin Demonstrationen von Thaksin-Anhängern, die die Absetzung der neuen Regierung fordern. Die wurde erst im Dezember vergangenen Jahres gebildet und besteht aus der neu gegründeten Demokratischen Partei, ein Zusammenschluss aus früheren Oppositionsparteien sowie Überläufern und einstige Thaksin-Anhänger. Der Hauptvorwurf richte sich dahin gehend, die alte Verfassung wieder in Kraft zu nehmen, die seit der Umbruchsphase faktisch ausgeschaltet wurde.

Seit Thaksins Absetzung 2006 tobt in Thailand der Machtkampf um die Regierungsgewalt.

Auch Bridget war mal in Thailand

Zwar handelt es sich hierbei bei weitem um keinen Thai-Film, dennoch um einen Film, in dem Thailand Erwähnung findet. Die Rede ist vom zweiten Teil der Liebeskomödie Bridget Jones, in der René Zellweger als Bridget Jones nach Thailand reist.

Die Reise endet für sie nicht gerade vorteilhaft, als sie letztlich im thailändischen Frauengefängnis landet.

Doch, wie sollte es auch anders sein, am Ende kommt sie frei, die Liebe kommt und alles wird wunderbar gut. Auch wenn Thailand hier nur Nebenschauplatz ist, so kann ein Film mit Bezügen zu diesem Land durchaus Erwähnung finden.

Auch Hollywood blickt nach Thailand

Natürlich gibt es nicht nur Film, im Auftrag einer thailändischen Produktion. Nein, auch amerikanische Filmproduktionsfirmen bedienen sich teilweise der wunderschönen Landschaft Thailands und da wundert es nicht allzu sehr, dass ein Film wie “The Beach” an einem thailändischen Beach gedreht wurde. Leonardo DiCaprio kommt hierbei auf eine Insel in eine Art Kommune, die nichts weiter tun, als die wunderschönen Strände und das Meer zu genießen. Doch natürlich tauchen auch Probleme auf, bei denen thailändische Schauspieler eine nicht unbeträchtliche Rolle spielen. Auf jeden Fall ein spannenden und zugleich wunderschöner Film, der allein schon wegen der Naturaufnahmen und DiCaprio sehenswert wird.

dicaprio

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