Archive for Oktober, 2009

Traditionelles Lichterfest in Thailand

Auch in diesem Jahr feiert Thailand sein traditionelles Lichterfest, welches diesmal auf den 2. November fallen wird, um sich für die Regenzeit und die damit gesicherte Reisernte zu bedanken. Das Loi Krathong-Fest geht auf eine lange Tradition zurück, bei der festlich geschmückte Boote, so genannte Krathongs, zu Wasser gelassen werden, um die Flussgöttin Mae Kong zu ehren.

Die kleinen Schiffchen werden aus Bananenblättern gebaut und haben die Form einer Lotusblüte und werden individuell geschmückt und verziert. In Bangkok gibt es dazu jedes Jahr einen Wettbewerb, in dem das schönste Boot ausgezeichnet wird.

So kann sich Thailand auf dieses Großereignis am kommenden Montag freuen.. Wer gerade in Thailand sit, sollte sich das auf jeden Fall ansehen.

Thailands Tourismusbranche darf wieder hoffen

Nachdem die Weltwirtschaftskrise auch die thailändische Tourismusbranche durch ausfallende Urlauberströme zurückblickend auf das letzte Jahr betroffen hat, zeugen neue Zahlen davon, dass es wieder bergauf gehen könnte.

So meldeten die sech von „Airports of Thailand“ betriebenen Flughäfen mit internationalem Flugverkehr im Land, dass im September 2009 4,1 Millionen Fluggäste nach Thailand kamen. Im selben Monat des Vorjahres waren es lediglich 3,48 Millionen. Das bedeutet eine Steigerung von über 18 %, was die thailändische Tourismusbranche auf jeden Fall wieder hoffen lassen darf.

Hinzu kommt, dass nun die Regenzeit überstanden ist und die Hauptsaison beginnt , was viele Touristen nach Thailand locken dürfte..

Geschmacklose Hitler Werbung in Thailand

„Hitler ist nicht tot“ – mit diesem geschmacklosen Slogan neben einem Foto von Adolf Hitler bei dessen Gruß machte ein thailändisches Museum auf sich aufmerksam. Es mag absurd klingen, aber zur Erklärung sei gesagt, dass es sich um ein Wachsfigurenkabinett handelt, in dem nun auch eine Figur von Hitler ausgestellt wird. Auch wenn diese Figur dort sicherlich stehen bleiben darf, die Werbung durfte es nicht.

Mit großer Empörung reagierten der deutsche und israelische Botschafter in Thailand. Dass man mit einem Monster wie Adolf Hitler keine Werbung machen dürfe, war ein Statement, was in diesem Zusammenhang vom israelischen Botschafter Itzhak Shoham zu hören war. Die Werbung wurde daraufhin abgedeckt.

Vegetarier-Festival auf Phuket in Thailand: brutale Rituale

Jedes Jahr im neunten Mondmonat des chinesischen Kalenders treffen sich zahlreiche Gläubige zum Vegetarier-Festival. Ziel dieses Festivals, welches in diesem Jahr auf der thailändischen Halbinsel Phuket abgehalten wurde, ist es, mittels Reinigungsrituale den eigen Körper zu stärken und spirituell gereinigt zu werden.
Die Mittel dazu sind befremdlich: damit ist nicht gemeint, dass es seltsam scheint, während des ganzen Festivals nur vegetarisch zu essen, sondern dass Schmerz mit Reinigung gleichgesetzt wird. So durchbohren die Teilnehmer ihre Wangen mit Drahtseilen, hängen sich über ihre Haut an Haken auf, laufen barfuß über brennende Kohlen oder steigen auf Leitern mit rasierklingenscharfen Stufen!
Die brutalen Aufnahmen davon lasse ich hierbei weg. Denn als Außenstehender erlebt man wohl eher Entsetzen als spirituelle Reinigung.

Gerüchte um thailändischen König belasten die Börse

Zunächst klingt dieser Zusammenhang irgendwie verwirrend, doch eine kurze Erklärung und es wird nachvollziehbar. Seit dieser Woche kursieren Gerüchte, kommend aus der Hauptstadt Bangkok, dass sich der gesundheitliche Zustand des thailändischen Königs Bhumibol verschlechtert haben soll. Der König ist mittlerweile 81 Jahre alt und somit wirken solche Gerüchte immer erst einmal glaubwürdig. Seit 1946 regiert er das Land und ist damit länger als jeder andere Monarch an der Macht. Über mehr als ein viertel Jahrhundert bildet er nun schon eine Konstante in der teilweise stürmischen thailändischen Politik. Er erhält sozusagen das Gleichgewicht in Thailand. Sollte jedoch seine Gesundheit zu einem Führungswechsel führen, dann befürchtet die Wirtschaft neue Unruhen und somit Einschränkungen ihrer Wirtschaftlichkeit, weshalb auch in dieser Woche der thailändische Aktienindex SET ins Minus gerutscht ist, zeitweise acht Prozent.

Wie es weiter geht, ist bislang ungewiss. Im Augenblick ist noch nicht einmal klar, was an den Gerüchten über Bhumibols Gesundheit überhaupt dran ist..

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