Wegen Falschmeldungen ins Gefängnis
Wie nun bekannt geworden war, waren die Meldungen um die verschlechterten gesundheitlichen Zustand des thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej im vergangenen Monat nur Falschmeldungen gewesen. Aufgrund dieser Meldungen hatte die Börse in Thailand und mit ihr der thailändische Aktienindex SET einen starken Einbruch erlebt, weil der König als Hüter der öffentlichen Ordnung gesehen wird und mit seinem Tod die Wirtschaft das Standortvertrauen in Thailand verlieren könnte. Doch dem 81-jährigen König geht es seines Alters entsprechend gut, was nun für die zwei Mitarbeiter aus der Finanzbranche, welche diese die falschen Informationen ins Internet gestellt hatten, bis zu fünf Jahre Gefängnis bedeuten kann. Einer der beiden auf Kaution vorerst Entlassenen teilte mit, er hatte diese Information aus einer Meldung der Wirtschaftsagentur Bloomberg gezogen.